Viele Erkenntnisse über die Wirkung von Cannabidiol stammten zunächst aus der Tierforschung oder aus Untersuchungen an isolierten Zellproben. Es lohnt sich daher der Blick auf die sogenannten klinischen Studien. Bei klinischen Studien wird ein bestimmter Wirkstoff an kranken oder gesunden Menschen getestet. Anhand der bisher bekannten klinischen Studien lassen sich folgende Aussagen über die Wirkung von Cannabidiol treffen:

  • CBD reduziert die autoimmunen Entzündungsvorgänge bei Diabetes vom Typ 1.
  • CBD kann hilfreich bei Epilepsie sein.
  • CBD kann die Lebensqualität von Parkinson-Patienten steigern.
  • CBD kann die Nikotin-Abhängigkeit bei Rauchern senken.
  • CBD kann bei Angstzuständen hilfreich sein.
  • CBD kann bei THC-induzierten Psychosen lindernd wirken.
  • CBD kann bei Schizophrenie wirksam sein.
  • CBD kann bei Lampenfieber und sozialen Phobien hilfreich sein.
  • CBD kann übermäßigen Appetit hemmen.
  • CBD kann bei Schlafstörungen hilfreich sein.

In einzelnen klinischen Studien wurden auch die Effekte der gemeinsamen Einnahme von CBD und THC untersucht. Unter anderem beim Morbus Crohn, bei Nervenschmerzen, bei Krämpfen allgemein sowie bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS), bei Tumorschmerzen und bei Schlafstörungen.

Momentan wird der mögliche Nutzen von Cannabidiol bei der Alzheimer-Erkrankung intensiv diskutiert. Hierbei sollen seine entzündungshemmenden, nervenzellschützenden und antioxidativen Eigenschaften hilfreich sein.